Jahresprogramm 2026

Jahresprogramm 2026

Info-Abend zur Reise und Vortrag: Jüdisches Leben in Antwerpen und das sephardische Judentum
Dienstag, 20. Januar, 19.30 bis 21 Uhr, Reformiertes Kirchgemeindehaus. Baden (Ölrainstrasse 21, Bullingerstube), ohne Anmeldung
Zur Vorbereitung der Studienreise nach Antwerpen, dem Jerusalem des Nordens, vom 17. bis 20. Mai nimmt der Abend das sephardische Judentum in den Blick und bietet Informationen zur Reise. Mit Ma Judaistik Eliane Moesch-Benry und Dr. Bernhard Lindner.
Flyer als PDF (1 MB)

Wie Jesus zum «Arier» gemacht wurde – und wie Christ:innen sich wieder an Jesus als Juden erinnern konnten
Fastenvortrag von Dr. Martin Steiner, Oberassistent an der Professur für Judaistik und Theologie
Sonntag, 22. Februar, 18.15 Uhr, Jesuitenkirche, Bahnhofstrasse 11, Luzern
Heute gehört es zum Grundkonsens, dass Jesus Jude war. Doch es gab im 19. Jahrhundert philosophische und theologische Strömungen, die versuchten, Jesus, der aus der Bibel Israels lebte und betete, immer mehr von seinem Judentum zu trennen. Den radikalsten institutionellen und pseudowissenschaftlichen Kraftakt, um dies zu erreichen, leistete das sogenannten «Eisenacher Entjudungsinstitut» (1939–1945). In diesem Fastenvortrag wird behandelt, wer hinter diesen Ansätzen stand und wie pseudowissenschaftlich für einen nicht-jüdischer Jesus argumentiert wurde. Letztlich wurde Jesus langsam nach dem Zweiten Weltkrieg als Jude wiederentdeckt, wofür die Seelisberg-Konferenz (1947) im Kanton Uri entscheiden war.
Die Veranstaltung ist Teil der Fastenvorträge 2026 der Theologischen Fakultät der Universität Luzern zum Thema «Erbe und Herausforderung: Antisemitismus in der christlichen Tradition».
Weitere Informationen: Institut für Jüdisch-Christliche Forschung (IJCF) Professur für Judaistik und Theologie

Die Namen G’ttes in der Tora
Dienstag, 10. März, 19.30 bis 21 Uhr, Reformiertes Kirchgemeindehaus, Baden (Ölrainstrasse 21)
Vortrag von Rabbiner Aron Müller
Flyer als PDF (170 KB)

 

Weitere Veranstaltungen 2026 folgen in Kürze. Danke für etwas Geduld.

Die Anlässe können in der Regel ohne Anmeldung besucht werden.